Als Kooperationspartner der „Hoffnungsbären“ möchten die Landfrauen Beuren-Balzholz
dazu ermutigen kleine Hoffnungsbringer für einen guten Zweck einzukleiden – in der
Weihnachtszeit und darüber hinaus. Startschuss der Aktion ist am Freitag, 1. Dezember.
Ein cooles Sportoutfit mit passender Brille, ein maßgestricktes Deutschlandtrikot, ein kompletter
Piratenlook, oder ein romantisches Ensemble aus Röckchen, Top und Kopfschmuck – der Fantasie
sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um chice Bekleidung geht. Und zwar für die
„Hoffnungsbären“. Dafür werden knuffige Teddys von Freiwilligen jeden Alters liebevoll bestrickt,
behäkelt oder benäht, um dann als Seelentröster und Mutspender an Menschen von jung bis betagt
in ausgewählten Einrichtungen verschenkt zu werden.
Überzeugt von diesem Sozialprojekt der Vereins LiveCommunity e. V. aus Köngen, haben sich die
Landfrauen Beuren-Balzholz zu dieser Kooperation entschlossen. Offizieller Startschuss ist am
kommenden Freitag, 1. Dezember. Anlässlich der Veranstaltung „Beuren im Lichterglanz“, die von
16 bis 21 Uhr in der Beurener Ortsmitte stattfindet, informieren sie an einem Stand über diese
Aktion. Norbert Nauen, Initiator der „Hoffnungsbären“, wird ebenfalls anwesend sein. Wer möchte,
kann dann die kostenlosen Bären zum Einkleiden auch gleich mitnehmen.
Als weitere Projektpartner mit im Boot sind die Geschäfte Buchgenuss und Schuhhaus Streicher in
Beuren. Auch hier kann man Bären zum Einkleiden holen und dann während des Aktionszeitraumes
bis Ende Januar wieder abgeben.
Anteilnahme schenken
„Anteilnahme schenkt Hoffnung“, sagte Norbert Nauen, als er das Projekt bei einem
Kaffeenachmittag im Beurener Bürgerhaus, zu dem die Landfrauen Beuren-Balzholz eingeladen
hatten, vorstellte. Der Köngener bekam 2015, wie er sagt zufällig, 3000 Bären geschenkt. Ausgelöst
durch den zeitgleichen Krankenhausaufenthalt seiner Frau wuchs der Gedanke, mit den Bären
Anteilnahme zu schenken.
Aber nicht einfach nur so. Sinn der Aktion ist, dass die Bärchen von Freiwilligen individuell
gestaltet und dann gezielt weitergeben werden. „Inzwischen haben sich dadurch so viele Gruppen
gefunden, die sich an dem Projekt beteiligen, dass schon über 16 000 Bären in Krankenhäusern,
Hospizen, Palliativstationen, Demenzhäusern, Frauenhäusern, Kinder- und Waisenhäusern, bei der
Notfallseelsorge und vielem mehr verteilt werden konnten“, berichtet der engagierte Ruheständler.
Inzwischen hat er den Verein LiveCommunity ins Leben gerufen, zu dem die „Hoffnungsbären“,
aber auch weitere ehrenamtliche Sozialprojekte gehören. Künftig soll es die Möglichkeit geben,
sich als „Hoffnungsbären“- Pate beziehungsweise -Patin zu engagieren, damit weitere Teddybären
gekauft werden können und sich das Projekt dauerhaft und nachhaltig etabliert. „Wir möchten damit
auch weiterhin Menschen in Not versorgen“, erklärt Norbert Nauen.
Jutta Gluiber, der Ersten Vorsitzenden der Landfrauen Beuren-Balzholz, ist es ein Anliegen, mit
dieser Aktion örtliche Einrichtungen zu unterstützen. So sollen mit den eingekleideten
„Hoffnungsbären“ das Haus Aichele sowie die Pflege-Residenz Beuren bedacht werden. Darüber
hinaus werden gestaltete Bären an Einrichtungen in der Region, mit denen LiveCommunity
kooperiert, weitergegeben.
So läuft die Aktion „Hoffnungsbären“:
1. Mitnehmen.
Ausgabestellen sind Buchgenuss, Hauptstraße 26, sowie das Schuhhaus Streicher, Neuffener Straße.
Hier sind die „Bärchen“-Rohlinge kostenlos erhältlich. Mitmachen kann jeder, der eine Idee und die
Fertigkeit hat, zu gestalten. Die Bären sind waschbar und für Allergiker geeignet.
2. Gestalten
Bären kreativ einkleiden: Das kann man alleine für sich, im Familienkreis oder beispielsweise als
Event unter Freunden und Kollegen sowie als Vereinsaktion machen.
3.
Zurückgeben
In Beuren sind die Annahmestellen für fertig eingekleidete Bärchen ebenfalls Buchgenuss und
Schuhhaus Streicher.
Sie können aber auch gesendet werden an: LiveCommunity e.V., Ginsterweg 4, 73257 Köngen.
4. Anteilnahme verschenken
Die Weihnachtsaktion läuft bis Ende Januar. Dann werden die „Hoffnungsbären“ gesammelt ihrer
Bestimmung übergeben.
Geplant ist aber eine langfristige Kooperation, die darüber hinaus Bestand hat, wie Jutta Gluiber
und Norbert Nauen unisono betonen.